Integration als Antwort der Hochschuldidaktik auf eine differenzierte Studierendenschaft

Vortragende: Prof i.R. Dr. Margret Bülow-Schramm (Uni Hamburg)

Die Heterogenität der Studierendenschaft ist Ausgangspunkt aktueller hochschulpolitischer und hochschuldidaktischer Fragestellungen. Folgende Aspekte sind dafür von Bedeutung: 1. Die widersprüchliche Erscheinungsweisen einer heterogenen Studierendenschaft: Es wird gefragt, welche Gestalt diese Heterogenität hat, auf welche Merkmale sie sich bezieht und wie sie sich institutionell niederschlägt. Hierzu wird auf Daten eines 2012 beendeten Projekts über Studieneverlauf und Studienerfolg in Bachelorstudiengängen (USuS-Projekt) zurückgegriffen. 2. Heterogenität als Folie für die Problemlagen der Studierenden: Hier wird beleuchtet, welche Bezüge hergestellt werden können zwischen den Problemlagen der Studierenden in Bachelorstudiengängen verschiedener Fächer und der (nicht berücksichtigten) Heterogenität der Studierendenschaft. 3. Der Herausforderung begegnen: Hochschuldidaktische Interventionen: Die hochschuldidaktischen Interventionen, die im Projektkontext zur Erhöhung von Studienerfolg und einem guten Studienverlauf entwickelt wurden, stehen im Focus des 3. Abschnitts dieses Vortrags. Sie werden auf Erfolg und Misserfolg hin analysiert und bilden die Grundlage für die Ableitung hochschuldidaktischer Konsequenzen. 4. Hochschuldidaktische Gestaltung als Faktor für Studienerfolg: Die Lessons Learned aus den Bemühungen um eine Studienwirklichkeit, die Studienerfolg für eine heterogene Studierendenschaft in Aussicht stellt, werden kurz zusammengefasst und im Hinblick auf einen integrativen Ansatz, der die Wahrnehmung und Wertschätzung von Diversität notwendig ergänzen sollte, bilanziert. Die Präsentation zum Vortrag finden Sie hier.

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