ArbeiterKind.de: Von einem Internetportal zur bundesweiten Community für Studierende der ersten Generation

Vortragende: Katja Urbatsch (Gründerin und Geschäftsführerin von ArbeiterKind.de)

In Deutschland lässt sich die Wahrscheinlichkeit, ob ein Kind studieren wird, immer noch am Bildungsstand der Eltern ablesen. Laut der aktuellen 20. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW) nehmen von 100 Akademikerkindern 77 ein Studium auf. Dagegen studieren von 100 Nicht-Akademikerkindern lediglich 23 obwohl doppelt so viele die Hochschulreife erreichen. Die finanzielle Belastung ist dabei nur einer von vielen Gründen, die diese Abiturienten von einem Studium abhalten. Aus eigener Erfahrung kennt Katja Urbatsch die Herausforderungen und Hürden, die junge Menschen bewältigen müssen, wenn Sie als erste in der Familie studieren möchten. Daher gründete Sie 2008 das Internetportal ArbeiterKind.de, das sich schnell zur bundesweiten Organisation mit heute 6.000 Ehrenamtlichen in 75 lokalen ArbeiterKind.de-Gruppen entwickelte. In Ihrem Vortrag spricht Sie über die Erfahrungen und Herausforderungen von Studierenden der ersten Generation an der Hochschule. Darüber berichtet Sie vom Aufbau und der Arbeit ihres gemeinnützigen Sozialunternehmens ArbeiterKind.de, das Schülerinnen und Schüler aus nicht-akademischen Familien durch ein bundesweites Netzwerk von ehrenamtlichen Vorbildern zum Studium ermutigt und auf dem Weg zur Hochschule sowie zum erfolgreichen Studienabschluss unterstützt.

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