Internationale Studierende zwischen Rückkehr und Verbleib

Diana Meschter & Dr. Friederike Meyer zu Schwabedissen (Universität Osnabrück)
Korreferentin Gritt Eisenkopf (International Office Uni Halle)

300.909 internationale Studierende studierten im Wintersemester 2013/2014 in Deutschland. Soviel wie noch nie zuvor. Bis 2020 soll laut Bundesregierung ihre Zahl auf 350.000 ansteigen. Deutschland ist damit das beliebteste nicht-englischsprachige-Land und belegt nach den USA und GB den dritten Platz der beliebtesten Studienländer. Die meisten kommen als Austauschstudierende für ein bis zwei Semester oder als degree seeking Studierende für ein Bachelor oder Master Studium. Ein Großteil von ihnen würde nach dem Studienabschluss gern in Deutschland bleiben und arbeiten. Gleichzeitig interessieren sich zunehmend auch Wirtschaft, Politik und Medien für qualifizierte Zuwanderung, um den befürchteten Fachkräftemangel abzumildern. Internationale Studierende, die an einer Hochschule in Deutschland studieren, werden immer häufiger als „ideale“ Migrant_innen gesehen. Sie sind mit dem Leben in Deutschland bereits vertraut und könnten mit ihrem deutschen Hochschulabschluss vergleichsweise einfach in den regionalen Arbeitsmarkt eintreten. Welche Motive haben internationale Studierende für einen Verbleib in Deutschland? Welchen Herausforderungen stehen sie dabei gegenüber? Welche Chancen bietet der Fachkräftemangel für eine Beschäftigung? Auf welche lokalen und regionalen Unterstützungsstrukturen können internationale Studierende zurückgreifen?

Seit 2013 untersucht das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien diese Zusammenhänge im Forschungsprojekt „Internationale Bildungsmigranten in der Region“. Das Projekt wird durchgeführt von Diana Meschter und Dr. Friederike Meyer zu Schwabedissen.

Hier können Sie sich die Präsentation der beiden Referentinnen als PDF ansehen.

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